Schön. Aber auch traurig.

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Max lacht. Max tobt. Max macht Quatsch. Er wächst immer mehr, erlernt immer mehr Wörter, macht immer mehr Unsinn und entdeckt die Welt. Ich genieße wirklich jede einzelne Sekunde, könnte stundenlang mit ihm kuscheln, toben und lachen. Dieses grundehrliche, neugierige Kindsein. Diese unendliche Liebe, die er uns zeigt. Und dennoch sitze ich manchmal da, lache mit ihm und habe Tränen in den Augen. Diese Zeit, die ich so genieße, wird irgendwann nicht mehr sein. Er wird wachsen, die Welt mit anderen Augen sehen. Wahrscheinlich wird er auch alles vergessen haben, was wir in den letzten fast zwei Jahren so trieben. Das macht mich wirklich traurig. Schwer zu erklären…

8 Kommentare

  1. Auch mit fast 65 verstehe ich sehr gut, was Du meinst, weil ich noch sehr gut weiß, dass und wie ich mich anders entwickelt habe als es sich meine Eltern vorgestellt und gewünscht haben.

    Alles das, was Du heute mit Max treibst und unternimmst, wird Spuren in ihm hinterlassen und ihn entscheidend prägen. Und das ist dann Dein bzw. Euer Verdienst.

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  2. Sehr wahre Worte.
    Meine „Große“ ist nun seit 4 Monaten in der Schule. Die Zeit rast und man kann sich wirklich nur einfach Zeit nehmen und diese versuchen zu genießen.
    Versuchen den „kleinen“ einfach ein sorgenfreies Leben zu bieten, solange es geht.

    Du hast aber noch einen weiteren großen Vorteil, Du arbeitest da, wo Dein Kind ist.
    Wenn man dann noch 8-10 Stunden auf der Arbeit ist und abends nur 1-2 Stunden vor dem zu Bett gehen hat. Dann wird es noch kostbarer.

    Halt die Ohren steif und genieß diese kostbare Zeit, denn sie kommt leider nie mehr zurück.

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  3. Da gibt es eine Lösung: Zweites Kind und der Spass geht von vorne los 🙂

    Aber ich kann dich verstehen. Uns geht das auch so, z.B. benötigen wir mit dem zweiten Kind auch gewissen Sachen nicht mehr (Babyschale, Babybay, Laufstall, etc), die dann sukzessive aussortiert werden. Und da merkt man dann, das eine gewissen Phase vorbei ist … und man erschrickt. Aber es gibt ja immer wieder neue Dinge die passieren oder Erlebnisse, die einen glücklich machen.

    Wichtig finde ich jedoch, dass man versucht möglichst viel zu dokumentieren, sei es mit Fotos oder Filmen oder aber auch mit einem „Tagebuch“, welches wir führen und insbesondere immer wieder gerne die Kunstworte oder Redensarten unseres knapp 3 Jährigen reinschreiben, bzw. die neuen Fähigkeiten der 9 Monate alten Tochter erfassen. So versuchen wir zumindest dem Vergessen entgegenzuwirken.

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  4. Hallo Caschy

    Ich kenne das Gefühl. Meine ist nun fast 15 und in der pubertierenden Abnabelphase :/
    Um so schöner sind die Zeiten, wenn man sich zusammen alte Fotos und Videos anschaut … manchmal möchte man die Zeit zurückdrehen. Geniess einfach jeden Moment und verkopf dich nicht 🙂

    PS.: Schön, dass du jetzt das Tonproblem gelöst hast #neulandpodcast 🙂

    Gruss
    Oliver

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  5. Gerade diese Zeit ist aber so sehr wichtig und prägt sein ganzen Leben. Er lernt Urvertrauen, was ihm sein ganzen Leben bleiben wird. Selbstwert und Kreativität, geliebt werden und sich selber lieben. So vieles mehr, was genau in und durch diese gemeinsame in den ersten Jahren entsteht. Erinnerungen werden von ihm nicht gehalten werden, aber das was das erlebt macht ist so viel mehr Wert.

    Und da darf man sich freuen 🙂

    Ein gutes Neues Jahr, dir und deinen Lieben!

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  6. (sorry, noch mal editiert…)
    Gerade diese Zeit ist aber so sehr wichtig und prägt sein ganzen Leben. Er lernt Urvertrauen, was ihm sein ganzes Leben bleiben wird. Selbstwert und Kreativität, geliebt werden und sich selber lieben. So vieles mehr, was genau in und durch diese gemeinsame Zeit in den ersten Jahren entsteht. Erinnerungen werden von ihm nicht gehalten werden, aber das was das erlebte macht ist so viel mehr Wert und wird ihn letztlich auch gut durch schwierige Zeiten tragen.

    Und da darf man sich freuen 🙂

    Ein gutes Neues Jahr, dir und deinen Lieben!

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  7. Hey Caschy,
    gerade deinen Blogeintrag gelesen. Wegen der Sorge, Max würde von euren Unternehmungen vieles vergessen. Ich bin 25 hab einen großartigen Vater und kann mich (wenn auch nur vereinzelt) an die Aktivitäten erinnern. Aber es geht weniger um die einzelnen Aktivitäten eher um den entstehenden Gesamteindruck. Und der bleibt! Der übersteht auch die Pubertät (Gott war ich ätzend). Und Max wird dich immer als den tollen Dad wahrnehmen.

    Viele Grüße Moritz

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