Man muss nichts schreiben

Da schaust du in dein privates Blog und bemerkst: du hast lange nichts geschrieben. Nicht dass es mir etwas ausmachen würde. Ich schreibe jeden Tag genug. Und obwohl für viele dieses „Bloggen als Beruf“ nicht wirklich greifbar ist und ich oft danach gefragt werde: letzten Endes sitze ich in meinem Arbeitszimmer wie andere im Büro. Der Rest des Lebens ist nicht bunter oder lauter als anderswo. Das Leben ist laut, wenn der kleine Max im Spiel ist. Der immer mehr lernt. Immer mehr spricht. Nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist. Und so leben wir halt. Ruhig, aber glücklich. Und ja, da kann es schon einmal passieren, dass man einen Monat nichts mitzuteilen hat. Denn selbst wenn etwas passieren würde – letzten Endes muss man nicht alles schreiben oder erzählen. Sondern genießen und als Erinnerung im Herzen behalten.

Alles wie immer

Und da ist der nächste Monat schon wieder rum. Die Zeit fliegt. Wie immer viel zu tun. Arbeit, Arbeit, Arbeit – und dann versucht man ja auch, den sehr kleinen Freundeskreis und die Familie unter den Hut zu bekommen. Gar nicht so einfach, immer eine große Herausforderung. Ende der Woche kommen Freunde aus Dortmund, auf dem Land werden wir in den Mai tanzen. Wobei, eher „bieren“. Abnehmen? Weiterhin Ziel, in diesem Jahr bisher ein frommer Wunsch. Zwei hoch, zwei runter. Bis zum Mittag komme ich satt über die Runden, gelegentlich macht mich der Stress dann doch hungrig. Aber ich erzwinge ja nichts, will mich nicht quälen, auch leben. Die Abende sind ruhig. Wenn ich nicht arbeite, schaffe ich es maximal auf die Couch, Akte X, Twitter und fertig.

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Zwei

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22. Januar. Vor zwei Jahren saß ich nervös im Krankenhaus. Max kündigte sich an. Ich war bei der Geburt dabei, war sofort verliebt in den kleinen Mann. Zwei Jahre später hat er es faustdick hinter den Ohren, manchmal ist es stressig und laut. Dennoch ist dieser kleine Mensch das für mich Wichtigste in meinem Leben, vielleicht sogar das, was ich als Sinn des Lebens für mich definieren würde. Werte weitergeben und einen guten Mensch auf diese Welt schicken. Heute wird Max zwei Jahre alt. Bereits jetzt fühlt man sich selber uralt, fragt man sich selber doch immer: „Wo ist die Zeit geblieben?“. Max, ich liebe dich.

Kleine Momente

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Jeder hat seinen Rucksack zu tragen. Auch ich. Es gibt Dinge, die stören mich – einige belasten mich. Gegen einige Dinge kann und muss ich selber etwas tun, gegen andere kann ich leider nichts machen. Und deshalb schaue ich manchmal in bestimmten Momenten auf eine Situation und denke „Das muss wohl dieses Glück sein, von dem alle sprechen“. Bei mir ist es oft Max. Wenn ich ihn lachen und glücklich sehe, dann macht mich das auch glücklich. Und wenn ich sehe, wie glücklich er auch mit Opa und Oma ist, dann macht mich das auch glücklich. Er hat eine echte Familie. Etwas, was ich so nicht hatte. Nichts, was mich belastet – ist halt so. Aber es freut mich für Max, dass bislang alles für ihn glatt läuft.

Schön. Aber auch traurig.

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Max lacht. Max tobt. Max macht Quatsch. Er wächst immer mehr, erlernt immer mehr Wörter, macht immer mehr Unsinn und entdeckt die Welt. Ich genieße wirklich jede einzelne Sekunde, könnte stundenlang mit ihm kuscheln, toben und lachen. Dieses grundehrliche, neugierige Kindsein. Diese unendliche Liebe, die er uns zeigt. Und dennoch sitze ich manchmal da, lache mit ihm und habe Tränen in den Augen. Diese Zeit, die ich so genieße, wird irgendwann nicht mehr sein. Er wird wachsen, die Welt mit anderen Augen sehen. Wahrscheinlich wird er auch alles vergessen haben, was wir in den letzten fast zwei Jahren so trieben. Das macht mich wirklich traurig. Schwer zu erklären…

Herbst-Feelings

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Herbst. Arschloch-Jahreszeit. Hätte nie gedacht, dass ich das sage: ich bin wohl mehr der Frühlings- und Sommer-Typ. Lange nichts mehr von mir hören lassen. Irgendetwas ist ja immer. Was macht das Abnehmen eigentlich? Nichts – was auch mit der Jahreszeit zu tun hat. Die Frau zaubert in ihrem Thermomix tolle Sache, dazu gibt es auch noch fantastisches Kürbisbrot. Und so schwanke ich so um 3 Kilo über meinem letzten Tiefstand. Nun ja, kann ich mit leben. Weiterlesen →

Lohnt sich: Zoo Hannover

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Ich bin eigentlich kein Freund von Zoos. Eingesperrte Tiere machen mich traurig. Eigentlich ein bigottes Verhalten, halte ich doch selber Vögel im Käfig. Nein, nicht alle Tiere sehe ich im Zoo kritisch, doch wenn dich ein Menschenaffe traurig in seinem kleinen Käfig anschaut….dann wird es zumindest mir ganz anders und ich wünschte, er könnte da draußen durch die Bäume hangeln. Anyway – wir waren im Zoo.

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