Auf und Ab – Feiertach

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Es ist ein Auf und Ab mit den Kilos, das kann ich euch sagen. Vor dem letzten Wochenende noch durchaus euphorisch, weil noch etwas abgenommen und schmale 122,5 Kilo auf der Waage. Neuer Tiefstand seit langem, minus 12,5 Kilo. Dann aber kam das Wochenende. Wie ich bereits schrieb: ich nehme alles mit was kommt. Nach vielen Jahren einen alten Freund getroffen.

Besuch übers Wochenende. Lecker Auflauf essen, Bier trinken, Karaoke-Bude – Döner nachts um 2. Den Tag danach mit Frühstück begonnen, abends in bunter Runde grillen. Brot, Eingelegtes – und für jeden zwei Rumpsteak zu jeweils 300 Gramm. Der Körper saugte sich voll wie ein Schwamm, quittierte das fette Wochenende mit einer +3 auf der Waage. Whooops.

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Aber so schnell nimmt man nicht richtig zu, am heutigen Mittwoch war alles wieder auf 0 gestellt, vier Tage „normaler Schmalhans Küchenmeister“ langten, um die Sünden zu vergessen. Tja – nun kommen wieder Feiertage. Freitag gibt es lecker Fisch, Samstags bei Freunden Pizza und Sonntag ist großer Brunch bevor es Dienstag nach Dortmund zum Fußball geht. Das wird wieder reinhauen. So what? 20 Kilo war mein Ziel 2015 und das werde ich sicherlich schaffen – hoffe ich zumindest. Ich kann es kaum erwarten.

Ehrlich Freunde, es ist nichts daran geil, fett zu sein. Das sieht kacke aus – erschreckend gar. Als ich die Weihnachtsfotos mit Max sah…Junge, Junge. Was ein Schock. Ich hatte damals so geil abgenommen. Über 50 Kilo. Und was mach ich? Nehme wieder davon 40 zu. Ungeil. Ja, die Lebensumstände und der Job änderten sich – das darf aber keine Ausrede sein. Schuld bin ich selbst, nun kämpfe ich zu Recht erneut. Und ich hoffe, zum letzten Mal in dieser Art. 20 Kilo sollten es dieses Jahr sein, Stand jetzt will ich noch 25 Kilo runter haben. Psychologisch unter 100. 97 sind trotz meiner kleinen Größe immer ok gewesen, sah gut aus.

Außerhalb der Reihe? Max ging und geht es nicht so gut. Hat geglüht, bis gestern aber kein Fieber gehabt. Viel geschrien in der Nacht. Da schläft weder die Mutter, noch ich. Und ich bin jemand, der einmal aus dem Bett geholt, eh wach bleibt. War eine schlimme Nacht, ich fühle mich, als wäre ich durch den Kakao gezogen worden. Bad Hair Day ohne Haare. Nun hat Max 40 Fieber, hat gerade ein Zäpfchen bekommen. Ja, Kindergejammer nervt mich auf Dauer. Auch beim eigenen Kind. Doch ich wünschte, ich könnte ihm sein Leid nehmen, selbst wenn es mich 10fach treffen würde. So sind Väter wahrscheinlich nun mal.

Erkenntnis des 1. April? Menschen im Netz sind genervter – wohl weil sie 100 Scherze am Tag mitbekommen. Da lobe ich mir meine Kindheit. Man bekam nicht viel mit und als Kind hatte man eine extreme Freude, Leute in den April zu schicken. An diesen Tagen nervt mich das Netz mehr denn je. Wobei – ne. Nicht das Netz. Mich nerven die Menschen. Die, die ich früher ohne Netz leichter ignorieren konnte – die laufen dir an allen Ecken über den Weg. Nun ja – wie auch immer. Wird auch wieder besser. Ich freue mich auf die Tage, die kommen. Mit lieben Menschen. Auf die ich Bock habe. Ob hier, in der Familie, in Ritterhude oder in Dortmund.

6 Kommentare

  1. Hey Caschy,

    das wird schon. Wie gesagt, aus eigener Erfahrung: iss Gemüse hoch 3, dann Proteine und reduzier die Kohlenhydrate um 80%. Und weg ist die Wampe! Grüsse

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  2. Haihai!

    Weiß ja nicht, ob Ernährungstipps so gefragt sind, aber vielleicht regt es an: Von 105 auf 95 Kg bin ich durch bloße Nahrungsumstellung gekommen, ohne Sport und ohne was zu vermissen. D.h. Zuckergetränke nicht als Durstlöscher, Tee statt gezuckerten Milchkaffee, kein Weißbrot, keine Süßigleiten, aufhören zu essen, wenn man satt ist. Und gegen die doofen Onliner – und bei den Barcamps in Düsseldorf warnse alle wieder da – hilft ein Podcast unter Radar ;-).

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  3. Moin,
    ja guck mal, dass der Blutzuckerspiegel flach bleibt: Keine Zwischensnacks, kein Bier ;-). Wenig bis keine Kohlehydrate, viel Eiweiß essen, einfach mal die Nudel/Brot/Kartoffel-Beilagen weglassen und durch Gemüse/Salat ersetzen (Döner-Salat ist auch lecker! (ohne Brot)). Und ab zu zu etwas Kraftsport wäre optimal, sonst verlierst du mehr (schwere) Muskulatur als die Fettpolster…
    Ich habs so geschafft von 140+ runter auf 105. Im Winter geht’s regelmäßig um +10 rauf, dann wieder runter, ich kämpfe noch mit den 99…
    Bleib am Ball und viel Erfolg! Und Gute Besserung deinem kleinen!

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  4. Hallo. Seit 7.2. bin ich auch dabei, mein Gewicht zu reduzieren. Bei 190 cm liege ich jetzt bei 123,6 kg (minus 12,4 kg). Nach einem Start mit einer kurzfristigen Formula-Diät (Pulver und Suppen) während meines Urlaubs bin ich seit einigen Wochen dabei, die Kalorienzahl zu deckeln (insb keine Süßigkeiten, Chips etc., überschaubare Portionen, Chiasamen und mindestens übliche Alltagsbewegung). Das brachte bisher gut 1kg/Woche Verlust. In dieser Woche fiel das Resultat magerer aus. Parallel dazu stelle ich fest, dass der Essvorgang durch zunehmenden beruflichen Stress in den Hintergrund gerät oder gar wieder als Belohnung herhalten soll. Man registriert nicht in Ruhe, was man isst und wie gut es schmeckt. Auch greife ich allmählich neben dem stillen Wasser auch wieder häufiger zur Coke Zero. Damit ich nicht völlig in alte Verhaltensmuster rutsche, werde ich wohl konsequenter mit meiner Kalorienapp arbeiten müssen. Möchte das Erreichte nicht zunichte machen.

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  5. Hi Caschy,

    da ich deinem Bremerhaven-Blog jetzt seit Jahren folge, will ich meine Dankbarkeit mal durch einen eigenen Beitrag zeigen 😉 Ich selbst breche auf der Waage zwar keine Rekorde, aber bin in den letzten zwei Jahren einfach zu dick geworden. Es fühlt sich fett an, die Hosen passten nicht mehr usw., usw. … Am Jahresanfang bin ich dann in der Mediathek auf die 5:2-Diät gestoßen, bei Quarks & Co in dieser Sendung:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks_und_co/videoquarkscasperskalorien100.html

    Hier eine Kurzfassung des 5:2-Programms:
    http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/ralphsfastenexperimentwdh100.html

    Das Ernährungsprogramm wurde von einem britischen Dokumentarfilmer entwickelt. Der Orginalfilm in Englisch ist aktuell nur hier (und auf der HD bei mir):
    http://www.dailymotion.com/video/xvdbtt_eat-fast-live-longer-hd_shortfilms

    Hier eine etwas gekürzte deutsche Fassung:
    http://www.spiegel.tv/filme/bbc-fasten-macht-gluecklich/

    Die 5:2-Fasten-Diät ist eigentlich keine Diät, sondern eine Lebensweise: An 5 Tagen normal essen und 2 Tagen reduziert man seine Kalorien auf ein Viertel des Bedarfs: Frauen 500, Männer 600 kCal.

    Ich habe es immer abgelehnt irgendwelche Diäten zu machen. Wegen des bekannt JoJo-Effektes und ich will doch auch noch leben 😉 Aber mit 5:2 konnte ich mich von Anfang an anfreunden. Keine strengen Regeln, keine Beschränkung auf bestimmte Nahrungsmittel usw. … Das schaffe ich eh nicht und es hat selten einen dauerhaften Effekt, wie im Bekanntenkreis zu sehen ist. Aber mit 5:2 – an zwei beliebigen Tagen in der Woche wenig essen und sonst normal, das geht! Nach 1 Monat hatte ich an den Fastentagen kein Hungergefühl mehr.

    Man lernt, Hunger auszuhalten und dass er gar nicht schlimm ist. Ich mach das jetzt seit 2 Monaten, habe zwar erst 3 Kilo abgenommen, aber ich mache weiter; weniger wegen der netten Gewichtsreduzierung sondern vielmehr wegen des „Gesund“-Effekts. Das hat mich so überzeugt, dass das die primäre Motivation geworden ist. Schau dir das ruhig mal an, vielleicht ist es ja was.

    Auch wenn du dich vielleicht für anderen Abnehmweg entscheidest: Gib nicht auf. Nicht nur deine Leser brauchen dich, vor allem die Familie 🙂

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