Zwei

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22. Januar. Vor zwei Jahren saß ich nervös im Krankenhaus. Max kündigte sich an. Ich war bei der Geburt dabei, war sofort verliebt in den kleinen Mann. Zwei Jahre später hat er es faustdick hinter den Ohren, manchmal ist es stressig und laut. Dennoch ist dieser kleine Mensch das für mich Wichtigste in meinem Leben, vielleicht sogar das, was ich als Sinn des Lebens für mich definieren würde. Werte weitergeben und einen guten Mensch auf diese Welt schicken. Heute wird Max zwei Jahre alt. Bereits jetzt fühlt man sich selber uralt, fragt man sich selber doch immer: „Wo ist die Zeit geblieben?“. Max, ich liebe dich.

Kleine Momente

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Jeder hat seinen Rucksack zu tragen. Auch ich. Es gibt Dinge, die stören mich – einige belasten mich. Gegen einige Dinge kann und muss ich selber etwas tun, gegen andere kann ich leider nichts machen. Und deshalb schaue ich manchmal in bestimmten Momenten auf eine Situation und denke „Das muss wohl dieses Glück sein, von dem alle sprechen“. Bei mir ist es oft Max. Wenn ich ihn lachen und glücklich sehe, dann macht mich das auch glücklich. Und wenn ich sehe, wie glücklich er auch mit Opa und Oma ist, dann macht mich das auch glücklich. Er hat eine echte Familie. Etwas, was ich so nicht hatte. Nichts, was mich belastet – ist halt so. Aber es freut mich für Max, dass bislang alles für ihn glatt läuft.