Das Ende (von 2015) naht

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Noch ein knapper Monat, dann habe ich auch dieses Jahr hinter mich gebracht. Gewichtstechnisch ein positives, da negativ. Einige Kilos abgenommen, in den letzten Wochen aber auch wieder einige draufgepackt. Dennoch stehen 20 Kilo Abnahme auf der Uhr. Die letzten Wochen waren nichts für mich. Es wurde früh dunkel, irgendwie animierte dies mich, die Zügel schleifen zu lassen. Weiterlesen →

Leben und Sterben in der Filterbubble

Das Spiel Deutschland gegen die Niederlande wird abgesagt. Die Absage ein Ereignis. Schon kommt der Stein ins Rollen – und es ist bei jedem fucking Ereignis der gleiche Werdegang. Tweets kommen in Massen. Spekulationen. Halbwissen. Schlechte Witze. Die kommen nicht nur einmal von zig Leuten, sondern x Mal. Ergebnis: Eine Person kann unter Umständen zum Thema zig verschiedene Meinungen und schlechte Tweets im Sekundentakt bekommen. Was kann die Folge sein? Genervtheit ob des Themas – und vielleicht sogar Desinteresse an einem wichtigen Thema. Genervte Person setzt also weiteren Tweet ab, um Genervtheit zum wichtigen Thema kundzutun.

Ein Kreislauf. Ein beschissener, von dem ich mich nicht einmal ausnehme. Wenn ich 200 Leuten folge und alle setzen einen Tweet zum Thema ab, dann ist das nicht viel – in der Masse als das, was bei mir ankommt, aber eben doch. Das ist aber nicht das Problem der von mir gefolgten Personen. Sondern nur das Problem einer Person: der meinen. In diesem Sinne: ich versuche mal die Genervtheit abzulegen, wenn mich ein Thema bombadiert. Sollten wir alle vielleicht mal versuchen. Wir sind die Generation, die diese neue Art der Kommunikation lernen muss. Ein Davor gab es nicht – es gibt aber ein „nach uns“.

Leben. Lassen.

Jeden Tag sterben Menschen. Irgendwo auf der Welt. Von alleine. Oder eben, weil sie ermordet werden. Medial bekommen wir das mal mehr, mal weniger mit. Wenn der Tod zum Alltag wird, wenden sich die Medien aber oft ab. Wie die Heuschrecken sind sie aber da, wenn es etwas Neues zu beklagen gibt. Langweilig mag der tägliche Terror in Syrien oder dem Libanon wirken. Medial beachtet wird dann wiederum Paris. Und ja, die Menschen solidarisieren sich mit den Menschen und Opfern in Paris. Weil sie medial wirklich alles klitzeklein serviert bekommen. Heiß und fettig.

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