Man muss nichts schreiben

Da schaust du in dein privates Blog und bemerkst: du hast lange nichts geschrieben. Nicht dass es mir etwas ausmachen würde. Ich schreibe jeden Tag genug. Und obwohl für viele dieses „Bloggen als Beruf“ nicht wirklich greifbar ist und ich oft danach gefragt werde: letzten Endes sitze ich in meinem Arbeitszimmer wie andere im Büro. Der Rest des Lebens ist nicht bunter oder lauter als anderswo. Das Leben ist laut, wenn der kleine Max im Spiel ist. Der immer mehr lernt. Immer mehr spricht. Nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist. Und so leben wir halt. Ruhig, aber glücklich. Und ja, da kann es schon einmal passieren, dass man einen Monat nichts mitzuteilen hat. Denn selbst wenn etwas passieren würde – letzten Endes muss man nicht alles schreiben oder erzählen. Sondern genießen und als Erinnerung im Herzen behalten.

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Telefonat nach vielen Jahren

Wer das andere, das große Blog liest, der hat vielleicht meine Geschichte einer Telefonnummer gelesen. Wobei – nein. Nicht nur die Geschichte einer Telefonnummer, sondern eines Teils meines Lebens. Wie ging es denn nun weiter? Ich bekam sehr viel Feedback meiner Leser. Einer konnte mir mehr helfen und aufgrund des Namens den Wohnort ausmachen. Ich kannte die Adresse und habe also einen Brief geschrieben. Mich für alles bedankt, was die Beiden für mich getan haben. Was aus mir geworden ist. Heute bekam ich einen Anruf meiner Oma Dana. Wir sprachen einige Zeit über das Damals und das Heute. Es war nicht das längste Telefonat, doch ein sehr wichtiges für mich. Deswegen: Sagt den Menschen, denen ihr dankbar seid, dieses auch. Auch wenn man sich zig Jahre nicht gesehen oder gesprochen hat. Es ist ein gutes Gefühl, mit gewissen Dingen seinen Frieden zu machen.

Rückblick & Reboot

Huch, wo ist die Zeit hin? Schon lange habe ich an dieser Stelle nichts mehr von mir privat hören lassen. Das Kurze bleibt auf der Strecke, landet irgendwie bei Twitter oder Facebook. Dennoch eine Aufarbeitung für mich und mein Blog. Was brachte der Mai? Viele Feiern mit Freunden und das Pokalfinale in Berlin. Gute Gruppe, mit der wir da waren, leider verloren. Viel Bier, zwei Tage Vollgas. Anstrengend aber doch ein Heidenspaß. Früher konnte ich das dennoch besser ab. Naja, kurz vor 40 halt und die großen Runden wie früher mache ich ja auch nicht mehr. Weiterlesen →

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Alles wie immer

Und da ist der nächste Monat schon wieder rum. Die Zeit fliegt. Wie immer viel zu tun. Arbeit, Arbeit, Arbeit – und dann versucht man ja auch, den sehr kleinen Freundeskreis und die Familie unter den Hut zu bekommen. Gar nicht so einfach, immer eine große Herausforderung. Ende der Woche kommen Freunde aus Dortmund, auf dem Land werden wir in den Mai tanzen. Wobei, eher „bieren“. Abnehmen? Weiterhin Ziel, in diesem Jahr bisher ein frommer Wunsch. Zwei hoch, zwei runter. Bis zum Mittag komme ich satt über die Runden, gelegentlich macht mich der Stress dann doch hungrig. Aber ich erzwinge ja nichts, will mich nicht quälen, auch leben. Die Abende sind ruhig. Wenn ich nicht arbeite, schaffe ich es maximal auf die Couch, Akte X, Twitter und fertig.

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Fast perfekt

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Es wird immer gemeckert. Ich versuche es mal positiv. Nein, kein Weltgeschehen – sondern Ich-Geschehen. Ein fast perfektes Wochenende. Was gehört dazu? Wunderbare Freunde, mit denen ich den Samstag verbringen konnte. Möglich machte es die Vorarbeit, sodass Samstag und Sonntag im Blog relativ wenig zu tun war. Labern, Fußball schauen, danach noch Pizza und nen Film. Toll!

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Ansporn

Einladung zu einer Hochzeit in Dortmund. Drei Monate Zeit. Zwischen mir und meinem Anzug stehen so ungefähr 10 Kilo. Hab ich die runter, pass ich rein. War ungefähr mein Hochzeits-Abtropfgewicht. Aber ich erzählte es ja – es gab ein großes Ab und dann ließ ich alles wieder schleifen. Kein Jojo oder so – einfach wieder zu viel gegessen. Feiertage, Wochenenden mit Freunden – Dinge, die man lebt, Dinge, zu denen jedenfalls ich nicht nein sage. Ergebnis: Ein Auf. Status wie Juli 2015. Nun aber wieder – nach meinem Geburtstag – ab in die Knochenmühle. Sicher werden wieder Wochenenden mit Pizza und Co kommen – so what? Doch nicht nur aufgrund des Anzuges müssen die Kilos runter – ich seh den Unterschied im Spiegel. Von daher: Attacke. 10 Kilo sind sicherlich machbar, wenn auch nicht gerade einfach für mich.

Zwei

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22. Januar. Vor zwei Jahren saß ich nervös im Krankenhaus. Max kündigte sich an. Ich war bei der Geburt dabei, war sofort verliebt in den kleinen Mann. Zwei Jahre später hat er es faustdick hinter den Ohren, manchmal ist es stressig und laut. Dennoch ist dieser kleine Mensch das für mich Wichtigste in meinem Leben, vielleicht sogar das, was ich als Sinn des Lebens für mich definieren würde. Werte weitergeben und einen guten Mensch auf diese Welt schicken. Heute wird Max zwei Jahre alt. Bereits jetzt fühlt man sich selber uralt, fragt man sich selber doch immer: „Wo ist die Zeit geblieben?“. Max, ich liebe dich.